Wir waren am 1.Mai 2026 mit 3000 Genoss:innen auf der revolutionären Demo in Frankfurt. Allein in Hessen waren es über 20.000 Menschen – ein starkes Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen die Notwendigkeit sehen, sich gegen die Tritte von Chef, Vermieter und Kanzler zu wehren.
Begonnen hat der Tag auf der DGB Demo in Frankfurt, Offenbach und Mainz. Anschließend daran haben wir gemeinsam den Tag auf dem internationalistischen Klassenfest im Frankfurter Gallus Viertel verbracht. Mit über 1000 Menschen haben wir den Tag unserer Klasse mit Essen, Tombola und musikalischen Acts begangen, bevor die Demonstration um 19 Uhr nach einer Kundgebung loszog.
Von Beginn an haben es sich die Bullen nicht nehmen lassen, uns mit abstrusen Auflagen und dem wiederholten Aufstoppen der Demonstration zu überziehen. Das haben wir nicht auf uns sitzen lassen, und konnten selbstbestimmt und straßenfüllend unsere Demonstration fortführen. Wir haben es dabei geschafft, die 1.Mai Demo nicht bei einer bloßen Tradition zu belassen, sondern haben diesen Tag mit Leben und Kampfgeist gefüllt und uns spontan immmer wieder Freiräume genommen.
Auf circa der Hälfte der Demo kam es zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Teilnehmer:innen. Als revolutionäres Bündnis arbeiten wir mit einem Demokonsens, der das Zeigen von Fahnen unterdrückerischer Regime verbietet. Personen, die Fahnen der Mullahrepublik bei sich trugen, wurden mehrfach erfolglos um die Einhaltung des Demokonsens gebeten – immer auch mit der expliziten Einladung, weiterhin ohne diese Teil der Demonstration bleiben zu können. Nach weiteren Provokationen, blockierten einzelne Genoss*innen aus der Demo die besagte Menschentraube. Daraufhin haben die Bullen in unsere Demonstration eingegriffen, dagegen wehrten wir uns kollektiv und solidarisierten uns über Lautsprecheransagen mit den von der Polizeischikane Betroffenen.
Nach erfolgreicher Beendigung der Blockade führten wir unsere Demonstration kämpferisch fort, bis wir uns schließlich nach der Friedensbrücke selbstbestimmt auflösten.
Danke an alle die mit uns auf der Straße waren! Es lebe der revolutionäre 1.Mai!







