26.09.26 – Wir sehen Rot! Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft

Ein Aufruf an alle, die kämpfen wollen!
26.09.26 – Antikapitalische Zubringer-Demo zum DGB-Aktionstag gegen Sozialkürzungen

Der Generalangriff der Merz-Regierung auf uns hat begonnen. Kürzungen an den sozialen Sicherungssystemen und weitere Angriffe auf unsere Lebensbedingungen stehen an.
Dazu kommt all das, was uns sowieso schon klar ist: Reiche werden in diesem Land immer reicher, und Geld für Waffen, Panzer
und Raketen ist immer da. Der sinnvolle Umbau der Industrie wurde verpennt, und Hunderttausende unserer Arbeitsplätze werden vernichtet – durch eine korrupte Kaste aus Kapitalist:innen und Politiker:innen, deren Schäfchen schon lange im Trockenen sind.

Der Sturm des Widerstands gegen diese Angriffe ist bisher eher ein laues Lüftchen. Und – wie immer bei Regierungen, an denen die Sozialdemokratie irgendwie beteiligt ist – hat die DGB-Führung unter Yasmin Fahimi mehr als nur die Handbremse gezogen – die Basis musste einen größeren Aktionstag regelrecht erzwingen.

Diese Tuchfühlung mit unserer asozialen Regierung muss uns Gewerkschafter:innen und Aktiven erst einmal jemand erklären. Unzufriedenheit und Wut in der Gesellschaft werden von der Rechten kanalisiert, während Gewerkschaften und die Linke eher als Co-Management des Schweinesystems wahrgenommen werden. Dabei sind wir viele, die gegen diese Regierung und dieses wahnsinnige System kämpfen wollen. Viele von uns lassen sich nicht auseinander dividieren – zwischen Arbeiter:innen und Arbeitslosen, zwischen kranken und gesunden Menschen, zwischen deutschen und migrantischen Arbeiter:innen. Wir wissen, wer unser Leben schwerer macht, wer Arbeitsplätze abschafft und sich selbst die Taschen vollstopft. Wir kennen die Politikerfressen, die mit Zehntausenden Euro im Monat nach Hause gehen und uns gleichzeitig erklären, dass wir jetzt den Gürtel enger zu schnallen haben.

Es ist schon lange Zeit, dass wir in die Offensive kommen. Der 26. September ist ein Tag, an dem wir als Arbeiter:innenbewegung zahlreich auf die Straßen der BRD strömen werden, um zu zeigen, dass wir das nicht hinnehmen werden. Unser Vorschlag an alle Kolleg:innen ist denkbar einfach: Schluss mit dem sozialpartnerschaftlichen Kurs gegenüber der Merz-Regierung – jetzt ist die Zeit zu kämpfen! Vereint als Arbeiter:innenklasse, die sich weder durch rassistische Hetze noch durch Sozialchauvinismus gegen kranke und arbeitslose Menschen spalten lässt.

Für eine Perspektive, die den kapitalistischen Wahnsinn, seine Kriegshetze und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen benennt und tatsächlich lebenswerte Alternativen aufzeigt.
Damit diese einfache Losung durchkommt und die vielen Stimmen, die sie tragen, nicht untergehen, müssen wir uns organisieren und zusammenfinden. Schließt euch deshalb am 26. September unserer antikapitalistischen Zubringer-Demo an! Gemeinsam demonstrieren wir wütend, laut und kämpferisch zum DGB-Aktionstag, um uns dort als klassenkämpferische Kraft einzureihen.
Damit nicht nur die Beschwichtigungen der DGB-Führung durchkommen, sondern unmissverständlich klar wird:

Wir sind kampfbereit!