LLL 2026 – Damals wie heute: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Auch in diesem Jahr versammelten sich Revolutionär:innen aus der ganzen BRD sowie Gäste aus aller Welt in Berlin, um den Märtyrer:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken. Dieses Gedenken besteht seit mehr als 100 Jahren, wir wollen diese Kultur neu denken, ihr neuen Glanz verleihen und zeigen, wie ein kollektives Gedenken mit den aktuellen Kämpfen in Verbindung gebracht werden kann.

Unter dem kraftvollen Motto „Damals wie heute: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ fanden sich tausende Menschen im revolutionären Block zusammen, um die Fahne des Widerstands hochzuhalten. Bis heute alles daran aktuell, was sich an dem sich verschärfenden Kriegskurs zeigt. Auf der einen Seite die Reichen, die sich an den Kriegsgewinnen bereichern und auf der anderen Seite die Jugend, die für imperialistsche Interessen in den Krieg geschickt werden sollen.

Allein im revolutionären Block versammelten sich über 1500 Kämpfer:innen, die dieses Gedenken nicht nur als Anlass zum Trauern nutzten, sondern auch, um ihre Wut über die herrschenden Verhältnisse kämpferisch auf die Straße zu tragen. Diese Aktion war mehr als ein stiller Rückblick, es war ein lebendiger Akt des Widerstands, ein starkes Zeichen, dass die Hoffnung und der Wille zur Veränderung ungebrochen sind.

Doch nicht nur den deutschen Revolutionär:innen wurde gedacht. Auch an die kurdischen Genoss:innen wurde eine klare Botschaft gesendet: Der internationale Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung kennt keine Grenzen und kann nur gemeinsam gedacht werden!

Wir lassen uns nicht von den imperialistischen Mächten die Zukunft rauben. Wir stehen hier, vereint in unserer Entschlossenheit, nicht nur zu gedenken, sondern auch zu handeln. Wir nehmen die Worte unserer Vordenker:innen ernst und bauen eine neue, kämpferische kommunistische Bewegung auf. Es ist der Übergang von Trauer zu Wut, von Wut zu Widerstand. Und dieser Widerstand wird nicht zu brechen sein!