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Revolutionärer Erster Mai

1 Mai @ 19:00 - 2 Mai @ 00:59

Gemeinsam kämpfen gegen Krieg und Kapitalismus
International für Solidarität und Klassenkampf
Die Welt wird beherrscht von Barbarei. Auf der Jagd nach neuen Einflussgebieten und Absatzmärkten teilen die Reichen und Mächtigen die Welt unter sich auf, raffen alles an sich. Das Kapital und der ewige Konkurrenzkampf zwingt sie dazu, neue Profite müssen her und das Wachstum darf nie stillstehen. In der Ukraine treiben USA, EU und Russland für die Anbindung an den einen oder anderen Markt die Welt an den Rande eines Atomkriegs. Gnadenlos gehen sie dabei über Leichen, ukrainische Zivilist:innen und Soldat:innen beider Seiten sterben. Ob Bomben in der Ukraine, Syrien, Kurdistan, Jemen oder Palästina, diese Kriege schaffen nur Leid und Elend für Mensch und Natur. Erst werden Millionen auf der Suche nach einem sicheren Leben dabei zur Flucht gezwungen, danach sind sie mit einem menschenverachtenden und rassistischen europäischen Grenzregime konfrontiert, das mit völliger Gleichgültigkeit und Verachtung nicht-weiße Menschen oftmals dem Tod überlässt.
Gleichzeitig erfasst eine neue Stimmung das Land. Deutschland macht mobil und Massen jubeln für den Krieg. Ohne Gegenwehr wird die massive Aufrüstung der Bundeswehr beschlossen und die Wiedereinführung der Wehrpflicht ins Spiel gebracht. Der eigentliche Feind sind jedoch nicht Menschen und Nationalitäten. Ölkartelle, Waffenfirmen, Banken und Konzerne diese Kriegsprofiteure, vor allem auch im eigenen Land, müssen wir ins Visier nehmen und dabei solidarisch Seite an Seite mit allen Unterdrückten weltweit stehen!
Wir sagen: Krieg dem Krieg! Gegen Aufrüstung und die Militarisierung der Gesellschaft, weder Putin noch NATO! 
Der Ukraine-Krieg ist dabei nur ein weiterer Verstärker für die Krise des Kapitals. Befeuert durch das Krisenmanagement der Pandemie explodieren die Preise und Arbeiter:innen verlieren ihre Jobs. Während wir durch Kurzarbeit und Inflation immer weniger in den Taschen haben, verdienen sich die Bonzen ein goldenes Näschen. Sie haben in der Pandemie Milliarden an Sonderzahlungen bekommen, während wir weiter in vollen Fabriken, Büros oder auch in Bussen und Bahnen unsere Gesundheit riskieren müssen. Die Isolation und Unsicherheit fördert auch Depressionen und patriarchale Gewalt. Wenn wir im Winter frieren, das Auto nicht mehr tanken können, fällt den Politikern nichts Besseres ein, als uns dabei zu ermutigen und zu sagen, jeder von uns müsse einen Teil leisten und wir stehen ja wenigstens auf der richtigen Seite. 100 Milliarden für die Bundeswehr und Applaus für Pfleger:innen?
Wir sagen: Das ist falsch und wir können uns diese Welt nicht mehr leisten! Löhne rauf, Anpassungen an Preis- und Mietentwicklungen! Sofortige Aussetzungen von Gas-, Strom-, Wassersperrungen und Zwangsräumungen!
Uns ist klar, dieses System lässt sich nicht reformieren, der Kapitalismus muss weg. Kein Parlament, kein Gericht und kein Gesetz werden uns Gerechtigkeit bringen. Die Produktion von Reichtum und allen Waren dieser Welt geschieht durch die Ausbeutung unserer Klassees gibt keine Alternative zur sozialen Revolution!
Wir rufen alle Arbeiter:innen und Jugendliche, schwarze Menschen und Migrant:innen, Frauen und LGBTIQ auf: Geht mit uns am 1. Mai auf die Straße, lasst uns als Klasse kämpfen!
Wir sagen: habt Mut zu kämpfen und habt Mut zu siegen für das Ende des Kapitalismus!

Details

Beginn:
1 Mai @ 19:00
Ende:
2 Mai @ 00:59
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Willy-Brandt-Platz
Willy-Brandt-Platz
Frankfurt,